Die neuesten Entwicklungen in der ESG-Berichterstattung, insbesondere bezüglich der Omnibus-Richtlinie, haben eine Welle der Unsicherheit ausgelöst. Während die Europäische Kommission die Komplexität der ESRS-Standards und die Herausforderungen, denen sich Unternehmen bei ihrer Umsetzung stellen müssen, anerkannt hat, birgt diese Situation eine Unsicherheit. Dieser Artikel befasst sich mit der Suche nach dem effektivsten Ansatz zur Bewältigung dieser Veränderungen.
Viele Unternehmen unternehmen bereits Schritte zur Einhaltung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Die vorgeschlagenen Änderungen durch die Omnibus-Richtlinie haben jedoch Unsicherheit geschaffen. Es ist unklar, ob diese Änderungen vom Europäischen Parlament genehmigt werden, was Unternehmen in eine schwierige Lage bringt. In der Zwischenzeit werden große Unternehmen, die weiterhin über ESG berichten müssen, diese Informationen wahrscheinlich von ihren Partnern und Lieferanten anfordern, unabhängig vom Ausgang der Omnibus-Richtlinie.
Zu den wichtigen Änderungen, die durch die Omnibus-Richtlinie eingeführt wurden, gehört eine Neudefinition des Anwendungsbereichs der CSRD, die sich direkt darauf auswirkt, welche Unternehmen Nachhaltigkeitsberichtsstandards erfüllen müssen.
Ursprüngliche Berichtspflichten:
Um unter die ursprünglichen CSRD-Berichtspflichten zu fallen, musste ein Unternehmen mindestens zwei der drei Kriterien erfüllen.
Überarbeitete CSRD-Anforderungen:
Nach der vorgeschlagenen neuen Regel müssen Unternehmen das Mitarbeiterkriterium und mindestens eines der beiden anderen Kriterien (Umsatz oder Vermögenswerte) erfüllen, um der CSRD zu unterliegen.
Glücklicherweise gibt es eine Lösung: den freiwilligen Standard für nicht börsennotierte Kleinst-, kleine und mittlere Unternehmen (VSME). Dieser von der Europäischen Kommission erstellte Standard vereinfacht die ESG-Berichterstattung für KMU, unabhängig davon, ob sie sich freiwillig dafür entscheiden oder von Stakeholdern dazu aufgefordert werden. Insbesondere müssen Stakeholder, die ESG-Daten von nicht verpflichteten Unternehmen anfordern, im Rahmen der vorgeschlagenen Omnibus-Änderungen den VSME-Standard einhalten und dürfen keine Informationen anfordern, die über seinen Umfang hinausgehen.
VSME vermeidet übermäßige Komplexität, indem es sich auf wesentliche Nachhaltigkeitsangaben konzentriert, ohne eine erschöpfende Datenerfassung zu erfordern. Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Vorteile:
Unternehmen sollten die Einführung des VSME-Standards aus folgenden Gründen in Betracht ziehen:
Bei Sustainly sind wir der Meinung, dass das Thema ESG pragmatisch angegangen werden kann. Man muss keine Angst davor haben; Sie haben bereits den Großteil der Arbeit in Ihrem Unternehmen erledigt, Sie wissen nur nicht, dass ESG dahinter steckt.
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